Gesund alt werden


Jeder möchte gesund und vital alt werden und nicht vorzeitig an Krankheit sterben. Um gesund ein langes Leben in bester Lebensqualität zu erreichen, müssen alle Zellstrukturen genügend Nährstoffe als Lebensbausteine für einen gesunden Stoffwechsel erhalten. Nur ein gesunder Stoffwechsel des gesamten Körpers führt zu optimalen Regenerations- und Entgiftungsprozessen.

Mit der Zell-Milieu-Medizin wird die biologische Uhr wieder repariert und auf „normal“ ruhig gestellt – sie „tickt“ also wieder richtig. Jeder Mensch ist nur so gesund und jung wie jede einzelne Körperzelle und somit der gesamte Mensch als Summe aller Körperzellen! Ein gesunder Stoffwechsel durch optimale individuelle Nährstoffmengen ermöglicht ein langes und vitales Leben voller Gesundheit und Fitness bis ins hohe Alter.

Das Bundesamt für Statistik weist aus: 99 von 100 Menschen sterben in Deutschland an Krankheiten vor Erreichen ihres biologischen Lebensalters, d.h. unsere Chancen, an natürlicher Altersschwäche zu sterben, stehen 1:100. Die hauptsächlichen Todesursachen sind Herz- und Gefäßkrankheiten, Diabetes und Krebs. Dabei gehört unser medizinisches Versorgungssystem zu den besten der Welt.

 

Warum also sterben wir trotz aller Medizin an Krankheiten? Diese Frage bewegt zur Zeit weltweit viele Forscherteams.

Wissenschaftler der Geron Company in Kalifornien fanden heraus, dass Schäden an Chromosomen, in denen die lebenssteuernden Gene des Organismus lagern, in erster Linie dafür verantwortlich sind, dass die Körperzellen altern. Die Enden der Chromosomen, den Trägern unserer Erbsubstanz, werden von so genannten Telomeren geschützt, etwa wie Plastikhülsen die Enden von Schuhbändern schützen.


Diese Telomere bestehen überwiegend aus Aminosäuren. Mit jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, womit auch deren Schutzwirkung für die Chromosomen abnimmt. Die Anzahl der Zellteilungen und somit die Erneuerung verbrauchter Körperzellen ist direkt abhängig von der Länge der Telomere, je länger also die Telomere sind, desto länger können wir leben.


Diese Telomere werden durch komplizierte Stoffwechselprozesse in den Zellen gebildet. Dafür ist es notwendig, dass die einzelnen Bausteine zu Bildung und zum Schutz dieser Telomere in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Bei Mangelzuständen verkürzen sich die Telomere, wodurch sich also die verbleibende Lebenserwartung verkürzt. In der Folge entstehen auch schadhafte Gene, die als Verursacher schwerer Erkrankungen, wie z.B. Krebs, Herz- und Nierenerkrankungen angesehen werden. Allein ein ausreichender Schutz der Telomere führt dazu, dass viele Menschen in gesundheitlich gutem Zustand ein hohes Alter erreichen und somit ihre biologische Lebensuhr ungestört und verlangsamt abläuft.


Überhaupt zeigt sich bei vielen Erkrankungen, dass die Störungen des Aminosäure-Stoffwechsels eine große Rolle bei der Enstehung von Krankheiten spielen. So schützt ein Polypeptid aus den Aminosäuren Alanin, Glutaminsäure, Lysin, Tyrosin die Nervenzellmembranen, insbesondere von Hirnzellen, vor Zerstörungen im Sinne der Multiplen Sklerose (MS). Ein künstliches Polypeptid aus diesen 4 Aminosäuren, das Copolymer 1, schützt, z.B. im Tierversuch, vor allergisch ausgelöster MS, vermutlich über die Aktivierung antigen-spezifischer Suppressor-T-Zellen. Besondere Bedeutung kommt auch dem natürlichen Polypeptid Glutathion zu, das aus den Aminosäuren Glutminsäure, Cystin und Glycin besteht. Glutathion repariert an Zellmembranen die durch Freie Radikale entstandenen Schäden mit Hilfe des Enzyms Glutathion-Peroxydase. Es ist auch besonders wichtig für die Entgiftung von Umweltgiften. Neuere Forschungen beweisen, dass Glutathion auch die Telomere und somit die Erbsubstanz (DNS) schützt, wodurch vorzeitiges Altern und die Entstehung zahlreicher Krankheiten verhindert werden. Krebspatienten weisen einen sehr deutlichen Mangel an Glutathion auf. Durch die therapeutische Gabe von Glutathion wird das Krebswachstum, besonders auch bei Brustkrebs, stark behindert. Freie Radikale sind aktivierte, stark sauerstoffhaltige Substanzen, wie z.B. Peroxyde, Superoxyd, Wasserstoff-Peroxyd und Hydroxil-Radikale. Diese Freien Radikale schädigen insbesondere die Zellmembranen sowie den Zellkern und die DNS. Derart geschädigte Zellen sterben entweder ab oder degenerieren vorzeitig und führen somit zu degenerativen Erkrankungen wie z.B. Arthrose, Rheuma, Krebs, Grauer Star etc. Letztlich altern die Körperzellen insbesondere als Folge der Freien Radikale. Die sogenannten Antioxydantien fangen diese Freien Radikale ab. Dies sind insbesondere die Vitamine A, C, und E sowie das Provitamin Beta-Carotin, die Spurenelemente Selen Kupfer und Zink, die mehrfach-ungesättigten Fettsäuren, die Aminosäuren Methionin, Glutathion, Cystin und Glycin, im weitern Sinne auch Eisen, Mangan und die Vitamine B2 und B3. Antioxidativ wirken auch viele pflanzliche Enzyme, Hormone, Wirk- und Heilstoffe, wie Sie in den folgenden Kapiteln noch erfahren werden. In zahlreichen Studien wurden die zellschützenden Wirkungen der Antioxydantien auch bei Krebs belegt, wie z.B. in der Lenxian-Studie, der ATBC-Studie und vielen anderen Studien mehr. Beeindruckende Erfolge zur Primär- und Sekundärvorbeugung mit diesen Nährstoffen liegenz.B. vor bei der coronaren Herzerkrangung, Arteriosklerose, Diabetes mellitus, Rheumaerkrankungen, Katarakt, Krebs etc. Auch das Abwehrsystem (Immunsystem) wird durch die Antioxydantien geschützt. Ähnlich wie beim Rosten von Eisen greifen freie Sauerstoffatome, die wir beim Atmen aufnehmen, Zellen an und können sie schädigen. Sie entstehen vermehrt auch bei Hochleistungen des Körpers und der Hirnzellen sowie bei erhöhten psychischen Belastungen und übermäßigem Stress. Umweltverschmutzungen, Abgase, Medikamente, Drogen und auch Genussgifte erhöhen die Zahl der Freien Radikale, die im natürlichen Stoffwechsel ohnehin im Körper entstehen. Die Antioxydantien sind sozusagen biologische “Rostschutzmittel“. Dr.John Weißgruber, von der American Health Foundation, hat den Zusammenhang von Antioxydantien und krebserregenden Stoffen beschrieben.


Das Fazit aller bisherigen Studien besagt: Der Mensch ist so gesund wie die Summe seiner Zellen und deren Stoffwechsel.

Krankheiten entstehen auf der Ebene der Körperzellen letztlich durch Stoffwechselstörungen, denn alle Leistungen, wie Energiebereitung, Zellteilung, Zellerneuerung, Reparaturprozesse, Entgiftung etc. sind Ergebnisse von Stoffwechselprozessen. Für diese biochemischen Prozesse benötigen die Zellen harmonische Mengen an Bausteinen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren, Wasser, Kohlenhydrate und Sauerstoff), d.h. sowohl Mängel als auch schädliche Überdosierungen durch ungezielte Einnahme von Nährstoffen in den Körperzellen bestimmen das Zellmilieu, von dem wiederum Stoffwechselkaskaden abhängig sind.

Schwerwiegende und langfristige Störungen des Zellmilieus führen über Funktionstörungen zu ernsthaften Erkrankungen und schließlich zum vorzeitigen Tod. Zwar isst der Bundesbürger im Durchschnitt zuviel, aber nicht ausreichend genug. Zu vermehrtem Nährstoffverbrauch führen Hochleistungen im Haushalt, Beruf und Sport sowie Stress, Kummer und die vermehrten Entgiftungsanforderungen durch Genuss- und Umweltgifte.

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