Gewürze

Gewürze würzen das Leben
(ausführliche Angaben zu den einzelnen Gewürzen finden Sie im Buch: "Jahre jünger!")

Gewürze sind in den westlichen Industrienationen eigentlich nur zum Würzen von Speisen bekannt. Aber erst dadurch werden viele Speisen zum schmackhaften und vor allem bekömmlichen Essen oder gar zur Delikatesse. In Asien dagegen werden Gewürze seit über 5.000 Jahren zur Vorbeugung und Therapie von Krankheiten eingesetzt. Gewürze
sind überwiegend Samen, Früchte, Blüten, Blätter und Pflanzenteile, die zwar frisch besonders intensiv wirken, aber auch in getrocknetem Zustand noch sehr gute Wirkungen haben. Hinzu kommt der Vorteil, dass getrocknete Gewürze sehr lange haltbar sind. Außer
dass Gewürze die Gaumenfreuden bereichern, wirken sie insbesondere auch gegen Verdauungsbeschwerden, regen die Verdauungsenzymbildung an, sind hilfreich bei zahlreichen Erkrankungen fast aller Organe und zunehmend werden auch Erkenntnisse laut, dass sie in der Krebstherapie sowohl vorbeugend als auch behandelnd erfolgreich verwendet werden können. Von großem Vorteil ist, dass Gewürze täglich in jeder Küche verwendet werden und sowohl Ihrem Essen als auch Ihrem Leben die "richtige Würze" geben können.

Seit dem Mittelalter sind auch den Menschen in Europa die Gewürze lieb und teuer. So haben die Gewürzhändler früher Gewürze mit Gold aufgewogen, weshalb heute noch reiche Händler bisweilen als "Pfeffersäcke" bezeichnet werden. Lediglich in Südeuropa waren
einige Gewürze bereits mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung im Abendland bekannt.
Wie bei jeder medikamentösen Therapie hängt die heilende Wirkung von Gewürzen von der richtigen Dosis ab. Viel hilft nicht immer viel, sondern viel kann auch eine Menge kaputt machen. Mit einem Zuviel an Gewürzen können Sie auch den Wohlgeschmack jeder
Speise vernichten und gerade unser Geschmacks- und Geruchssinn reagiert sowohl individuell als auch unterschiedlich sensibel auf Gewürze.