Obst

Weintrauben für ein langes Leben

Weintrauben sind als frisches Obst und als Wein besonders beliebt. Sie enthalten viel Vitamin C, Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B9 sowie Kalium, Magnesium und Mangan. Sie sind reich an Ballaststoffen, die gegen Verstopfung (Obstipation) hilfreich sind. Außerdem wirken sie entwässernd und entgiftend. Sie stärken das Nervensystem und heben die Stimmung (nicht nur als Wein!) und schützen alle Körperzellen sowie Haut, Haare und Nägel. In der Schale der Weintrauben ist die so genannte Acetylsalicylsäure, die auch als Medikament (z.B. Aspirin) bekannt ist. In Verbindung mit den Nährstoffen wirkt diese Acetylsalicylsäure als hervorragender Schutz für Herz, Gefäße, Hirn, Nieren und gegen Dickdarmkrebs. Wein enthält auch die wichtige Ellagsäure, die krebserregende Substanzen inaktiviert. Wer im Schnitt täglich 20 Gramm Alkohol (entspricht etwa 0,2 Liter Wein) trinkt, hat einen deutlich verbesserten Schutz vor Herzinfarkt und hohem Blutdruck. Bezogen auf das Alter zwischen 45 und 64 Jahren halbiert sich die Sterblichkeitsrate in etwa. Mäßige Weintrinker und mäßige Biertrinker (wie die Monica-Studie ergeben hat) leben also tatsächlich länger als Antialkoholiker. Wenn aber im Durchschnitt mehr als 20 Gramm Alkohol von Frauen und 30 Gramm von Männern getrunken wird, nimmt die Sterblichkeitsrate erheblich zu und überholt die der Antialkoholiker. Rotwein enthält gegenüber Weißwein die Substanz Resveratrol, denn Rotwein wird im Gegensatz zu Weißwein mit der Schale vergoren, in der Resveratrol enthalten ist. In Weintrauben ist diese Substanz in weißen und roten Trauben vorhanden. Resveratrol schwächt die Wirkung carcinogener - also krebserregender - Stoffe ab, repariert defekte Zellen, die drohen, zu Krebszellen zu entarten und hemmt darüber hinaus das Wachstum von bereits bestehenden Tumoren. Resveratrol kommt in geringen Mengen auch in Erdnüssen und der Wurzel des Chinarindenbaums vor. In weiteren Studien konnte belegt werden, dass Resveratrol auch gegen Pilzerkrankungen in Magen- und Darmorganen sowie der Haut wirksam ist und den Cholesterin-Spiegel senkt. Es macht auch das Blut dünnflüssiger und beugt Thrombosen und somit der Arteriosklerose mit den Folgen von insbesondere Herzinfarkt und Hirnschlag vor. Es wirkt außerdem entzündungshemmend und stoppt insbesondere die Vermehrung von Blutkrebszellen. TIP: Die so genannte Meraner Traubenkur im Frühherbst war schon Goethe bekannt. Sie empfiehlt, 10 Tage lang pro Tag 1 Liter Federweißen auf 4 Portionen verteilt zu trinken.

Pflaumen gegen Rheuma

Pflaumen enthalten von vielem etwas und von keinem viel. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch den Gehalt an Kupfer und Zink sowie mehrfach-ungesättigten Fettsäuren aus, die insbesondere für die Bildung des Prostaglandin-1 (PG 1) nützlich sind, die gegen Entzündungen und Rheuma wirken.

Melone für Hormone und Super-Hormone

Melonen enthalten in recht großen Mengen die Vitamine A, C, B6, B3, B9 sowie Eisen und Mangan. Sie löschen nicht nur den großen Durst, sondern auch den großen Hunger auf Nährstoffe. Zusammen mit den Vitaminen und den Carotenen verbessern sie das Abwehrsystem und aktivieren den Stoffwechsel jeder einzelnen Zelle.

Papaya als Wundermedizin

Obwohl die Papaya in unseren Breiten immer noch eine eher exotische Pflanze ist, möchte ich sie hier erwähnen, weil sie von ganz besonderer Heilkraft ist. Sie enthält in ihrem Fleisch sehr viel Eiweiß, das wiederum sehr viel essentielle (lebenswichtige) Aminosäuren enthält.

Kirschen für eine schöne Haut

Kirschen schmecken den meisten ausgezeichnet und enthalten sehr viele Vitamine und Pflanzenheilstoffe.

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