Chrom

Chrom (Ch) – für den Zuckerhaushalt unentbehrlich

Allgemeines: Chrom wird nicht nur für glänzende Autostoßstangen gebraucht, sondern schützt Sie vor den häufigsten Zivilisationskrankheiten: Diabetes, Herzinfarkt und Arteriosklerose.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Frauen und Männer mindestens etwa 200 Mikrogramm.

Chrom ist enthalten in: Bierhefe, Vollkornprodukten, Weizenkeimen, Käse, Paranüssen, Kakaopulver und in Schwarztee.

Achtung: es wird besonders viel bei körperlichen Hochleistungen verbraucht, weil dabei der Zucker-Stoffwechsel erhöht ist. Die Verarbeitung von raffiniertem Zucker verbraucht besonders viel Chrom – Schleckermäuler brauchen also mehr Chrom und damit mehr Bierhefe. Aber nicht mehr Bier – denn darin ist praktisch keine Hefe mehr vorhanden.

Chrom ist wichtig für: die Bildung von Insulin. Es wird somit für den Zuckerstoffwechsel gebraucht und ist neben Kobalt, Molybdän und Selen für den Menschen lebensnotwendig. Das Spurenelement Chrom ist offensichtlich auch an der Verhinderung der Arteriosklerose beteiligt, da es das Enzym für den Fettstoffwechsel anregt. Es senkt den Cholesterinspiegel (erhöht dabei den guten HDL-Cholesterin-Spiegel) und fördert das Wachstum durch Einfluss auf den Eiweißstoffwechsel, insbesondere die Aminosäuren Cystin, Glycin und Glutaminsäure: Wichtig ist es auch für denh Vitamin-B2-Stoffwechsel. Chrom ist nötig für die Hornhaut und Linsen der Augen. Bierhefe enthält den chromhaltigen Glukosetoleranzfaktor (GTF). Dieser Faktor macht Körperzellen für das Insulin empfänglich. Ohne Insulin kann Zucker nicht von den Zellen aufgenommen werden.

Chrommangel führt zu: Risiko von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arteriosklerose. Wenn Chrom fehlt, kommt es sogar trotz Anwesenheit von Insulin zu erhöhten Blutzuckerwerten. So mancher Patient mit sogenanntem „Altersdiabetes“ kann nach Ausgleich des Chrommangels teilweise oder ganz auf Insulin verzichten.
Chromüberschuss kommt nur bei unkontrollierter Eigenmedikation vor und ist hochgiftig für den Zell-Stoffwechsel.