Lithium

Lithium (Li) – für die Psyche und das Abwehrsystem

Allgemeines: der Psychiater John Cade hat 1949 die Bedeeutung des Lithiums für die Nervenzellen erkannt.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: ist noch nicht eindeutig bekannt.

Lithium ist enthalten in: sehr vielen Lebensmitteln in ausreichenden Mengen.

Achtung: manche Menschen können Lithium nicht gut aus der Nahrung aufnehmen. Viele Menschen haben erblich bedingt einen stark erhöhten Bedarf an Lithium.

Lithium ist wichtig für: die Regulierung des Natriumgehaltes aller Zellen und somit für den Kochsalz-Haushalt, den Blutdruck und die Informationsleitung an allen Nervenzellen.

Lithiummangel führt zu: Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit, Melancholie bis hin zu manisch-depressiven und aggressiven Depressionen. Lithiumgaben mildern die Leukozytenabnahme bei Chemo- und Radiotherapie.

Lithiumüberschuss führt zu: Störungen der Herzfunktion (EKG), der Nieren, des Magen-Darm-Traktes und der Haut (Ekzeme). Er kommt nur bei lange dauernder Lithiumtherapie vor, wenn der Lithiumspiegel im Blut nicht ausreichend kontrolliert wird.