Mangan

Mangan (Mn) – aktiviert viele Enzyme

Allgemeines: Mangan ist ein bedeutender Cofaktor bei vielen biochemischen Prozessen.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Frauen und Männer mindestens etwa 0,5 Milligramm.

Mangan ist enthalten in: Vollkorngetreide, Weizenkeimen, H aferflocken, Soja, Hülsenfrüchten, Gemüse, Teeblättern, Nüssen, Bananen, Mango, Papaya, Kokosnüssen.

Achtung: Mangan ist erforderlich für Fruchtbarkeit und Schwangerschaft

Mangan ist wichtig für: mindestens 6 Enzyme in deren aktiven Zentren, die insbesondere für den Zuckerstoffwechsel, die Fettverwertung (zusammen mit dem Vitamin-B-Komplex) und die Knorpelbildung zuständig sind. Es spielt auch eine Rolle im Eiweißstoffwechsel. Für die Muskeln ist Mangan unerlässlich. Zusammen mit dem Vitamin K ist Mangan an der Bildung des Blutgerinnungsfaktors beteiligt.

Manganmangel führt zu: chronischen Gelenkschmerzen durch Störungen der Knorpelbildung und zu dünner Gelenkflüssigkeit. Hier wirkt Mangan mit Kupfer zusammen. Kinder leiden oft an „Wachstumsschmerzen“ im Rücken. Mangan steht in engem Zusammenhang mit dem Zinkstoffwechsel. Starke Manganmängel treten auf bei Bandscheibenschäden, Epilepsie, Schizophrenie, Depressionen, Diabetes, Unterzuckerung, Gelichgewichtsstörungen des Innenohrs, Störungen der Rückenmarksfunktion, des Eiweißstoffwechsels, der Fruchtbarkeit und auch Störungen der zahnbildung. Bei Manganmangel heilen Knochenbrüche schwer. Auch die Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse benötigt Mangan, desgleichen die Produktion von Glutaminsäure in den Hirnzellen. Da ein starker Synergismus mit Zink besteht, kankn man von den Zinkwerten auf die vorhandenen Manganvorräte im Körper schließen.

Manganüberschuss führt zu: Störungen der Bildung von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) und der Funktion der Lungenbläschen durch Vergiftung.