Nickel

Nickel (Ni) – entpuppt sich zunehmend als nützlich

Allgemeines: seit 1920 wird angenommen, dass Nickel ebenfalls ein Spurenelement ist.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: etwa 0,5 Milligramm.

Nickel ist enthalten in: Bohnen, Sojabohnen, Spinat, Kakao, Hefe und Senfölen.

Achtung: sogenannte „Kontaktallergien“ an der Haut zeigen sich bei allergischer Reaktion mit Nickellegierungen. Fast aller metallhaltiger Modeschmuck bis hin zu Hosenknöpfen enthält Nickel. Betroffene sollten auf andere Schmuckmaterialien ausweichen.

Nickel ist wichtig für: die Speicherung des Traubenzuckers (Glykogen) in der Leber. Es scheint einen positiven Effekt auf die Insulinwirkung bei erhöhtem Blutzucker zu haben sowie auf die Dämpfung von Stressfolgen. Offenbar mildert es die Wirkung des Stresshormons Adrenalin. Nickel scheint für die Bildung von Nucleinsäuren im Zellkern (DNS, RNS) wichtig zu sein.

Nickelmangel führt zu: blassem Aussehen. Man findet ihn häufig bei Patienten mit Leberschrumfpung, chronischem Nierenversagen und Schuppenflechte.

Nickelüberschuss wird häufig bei Patienten beobachtet, die einen Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Gebärmutterkrebs und schwangerschaftbedingte Stoffwechselentgleisungen haben. Raucher inhalieren das sehr giftige Nickel-Carbonyl, das für die Tumorentstehung mit verantwortlich gemacht wird.