Vitamine

Vitamin B 3 (Niacin) stärkt Nerven, Magen und Darm, reguliert den Fett- und Energie-Stoffwechsel und verbessert die Durchblutung; schützt vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Arteriosklerose

Allgemeines:: Eigentlich besteht Vitamin B3 aus einem Gemisch zweier Substanzen, nämlich aus Nicobion und dem PP-Faktor. Niacin ist wasserlöslich und für die Energiegewinnung wichtig. Es ist von größter Bedeutung für eine normale Funktion des Darms, der Haut und des Nervensystems. Besonders ""gefragt"" ist der Energiespender bei Schwangerschaft, in Wachstumsperioden, bei fieberhaften Erkrankungen und schwerer körperlicher Arbeit. Niacin gehört zur Gruppe der B-Vitamine.
Vitamin B 3 ist enthalten in: Leber, Niere, Fisch (zum Beispiel Lachs), Fleisch, Rindfleisch, Geflügelfleisch, Weizen, Weizenkleie, Erdnüssen und vielen Obstsorten.
Achtung: Bei extremen Niacinmängeln kann der Körper aus Aminosäuren (besonders aus Milch, Eiern und Haferflocken) eine gewisse ""Notmenge"" vorübergehend herstellen.
Vitamin K- sorgt bei Verletzungen für schnelle Blutgerinnung

Allgemeines: Vitamin K ist fettlöslich und besteht aus einer ganzen Gruppe von essentiellen Wirkstoffen. Das »K« ist abgeleitet von seiner Hauptfunktion als Koagulationsstoff, als Stoff zur Bildung der Blutgerinnungsfaktoren. Bei Verletzungen muss das Blut schnell gerinnen, aber bei der Regelblutung der Frauen und bei Durchblutungsstörungen nicht

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Frauen und Männer etwa 20 Mikrogramm.

Vitamin K ist enthalten in: Sauerkraut, Rosenkohl, Tomaten, Spinat, Blumenkohl, Weißkohl, Kopfsalat, Brokkoli, Rinderleber und ein wenig auch in Kartoffeln.

Achtung: Akute und chronische Entzündungen von Magen und Darm sowie Antibiotikatherapien, chronische Leberentzündungen und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) können zu einem Mangel an Vitamin K führen.

Vitamin E - eine Speerspitze gegen Herzinfarkt, Arteriosklerosel
Rheuma und Krebs

Allgemeines: Als Vitamin E wird eine Gruppe von fettlöslichen Substanzen ähnlicher chemischer Zusammensetzung und Wirkung bezeichnet. In der Natur wird Vitamin E ausschließlich von Pflanzen synthetisiert. Als fettlösliche Substanz wird Vitamin E zusammen mit den Fetten aus den Nahrungsmitteln resorbiert. Störungen im Bereich der Bauchspeicheldrüsen- und Gallenfunktion sowie Transportstörungen der Fette im Blut können die Aufnahme von Vitamin E und seine Verwertung beeinträchtigen. Zusammen mit Vitamin A, Beta - Carotin, Vitamin C, Selen, Kupfer, Zink und einigen Aminosäuren gehört Vitamin E zu den Antioxydantien.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: für Frauen und Männer beträgt bei leichter Arbeit mindestens 60 Milligramm.

Vitamin E ist enthalten in: den öligen Pflanzenteilen und in Getreide, insbesondere in Weizenkeimöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Olivenöl und Leinsamen. Einen hohen Anteil an Vitamin E haben auch Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Gemüse, Salate, Milch und Eier, Nüsse, Walnüsse, Erdnüsse, Sesam, Fenchel, Paprika, Sellerie, Spargel, Avocado, Brombeeren, Himbeeren und Knäckebrot. Die höchsten Konzentrationen findet man in den Fettanteilen von Keimlingen.
Im tierischen Organismus kommt Vitamin E vor allem in den Membranen der Mitochondrien und in den Zellwänden vor.

Achtung: Vitamin E wird durch Hitzeeinwirkung und Gefrieren leicht zerstört.

Vitamin D - für starke Knochen und feste Zähne

Allgemeines: Eigentlich ist Vitamin D ein Sammelbegriff. Er umfasst eine Gruppe von essentiellen Bausteinen, die chemisch sehr eng miteinander verwandt sind. Chemisch heißt Vitamin D Calciferol, dass so genannte antirachitische Hormon. Vitamin D ist fettlöslich und besteht aus vielen Stoffen. Mit der Nahrung nehmen wir eigentlich eine Vorstufe des Vitamin D auf, die zum Beispiel durch die ultravioletten Anteile des Sonnenlichts in die biologisch sehr aktive Form des Vitamin D umgewandelt wird. Daher ist Vitamin D 3 eher als ein Hormon und weniger als ein Vitamin anzusehen. Denn laut Definition müssen Vitamine unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden. Hormone indessen werden vom Körper selbst gebildet.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Frauen und Männer mindestens 0,005 Mikrogramm.

Vitamin D ist enthalten in: Sardinen, Seefischen, Käse, Butter, Eiern und Lebertran. Angemessener Sonnengenuss führt zu einer richtigen Vitamin-D-Menge, wenn Sie genügend Seefische - insbesondere Lachs und Hering - sowie Käse essen und Milch trinken. Auch Eier, Pilze, Avocados und insbesondere Lebertran enthalten Vitamin D.

Achtung: Wenn Sie bei Schlankheitskuren ganz auf fetthaltige Speisen verzichten, können Sie Mängel an den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K sowie dem Provitamin Beta-Carotin erleiden. Das führt zu starken Störungen des Zellmilieus und somit des gesamten Stoffwechsels.

Vitamin C L( +)-Ascorbinsäure - das »Vitamin des Jungbrunnens«
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Allgemeines: Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. Es wird in vielen Pflanzen und Tieren aus Zucker aufgebaut. In den ersten Monaten können menschliche Säuglinge noch selbst Vitamin C bilden, dann geht die Fähigkeit verloren. Vitamin C ist für den Menschen also lebensnotwendig.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Männer und Frauen mindestens 200 Milligramm Vitamin C täglich.

Diesen Rahmen sprengen die Empfehlungen des amerikanischen Chemikers Professor Dr. Linus Pauling um ein Vielfaches. Er war es, der die Diskussion um den Vitamin-C- Tagesbedarf erst richtig in Gang gebracht hat. Denn er empfiehlt, der Mensch solle täglich 10 bis 50 Gramm (!) von dem Muntermacher schlucken. Und Linus Pauling geht selbst mit entsprechendem Beispiel voran. Die 18 Gramm Vitamin C, die er jeden Tag zu sich nimmt, entsprechen etwa 200 Gläsern Orangensaft.

Vitamin C ist enthalten in: frischem, reifem Obst sowie Paprika, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl. Gekochten Speisen wird durch frische Petersilie und Zitrone etwas Vitamin C zugeführt Es kommt insbesondere vor in Zitrusfrüchten, Kiwi, Frischgemüse, Petersilie, Kresse, Beeren, Kartoffeln und auch in Milch.
Zusätzlich enthalten Pflanzen die wichtigen Bioflavonoide Rutin, Hesperidin und Cytrin. Besonders reichlich sind sie in der Hagebutte enthalten. Einige Wissenschaftler sagen, dass diese Stoffe das Vitamin C erst richtig verwertbar machen.

Achtung: Vitamin C ist hitzeempfindlich. Lebensmittel sollten deshalb nur so kurz wie möglich erhitzt beziehungsweise gegart werden. Auch häufiges Aufwärmen von gekochten Speisen vernichtet Vitamin C. Bier und Salate enthalten relativ viel Nitrate, Sie sollten nach deren Genuss zumindest vor dem Schlafengehen ein Glas Fruchtsaft mit viel Vitamin C trinken.
Dies verhindert, dass die Nitrate nachts lange im Körper bleiben und krebsfördernde Nitrosamine bilden. Stark erhöhten Bedarf an Vitamin C hat der Mensch bei akuten Infekten, bei Fieber, rheumatischen Erkrankungen, Allergien, Lungenentzündung, Seitenstrang-Angina, Muskel- und Gelenkerkrankungen,
Knochenbrüchen sowie in der Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Magen- und Darmerkrankungen. Bei akuten Erkältungen sowie bei zähflüssigem Schleim, bei Heuschnupfen, Bronchitis und Asthma sollten 3 bis 5 Gramm Vitamin C pro Tag zugeführt werden. Denn erstens macht Vitamin C den Schleim dünnflüssiger und zweitens verstärkt es die Bewegung der Flimmerhaare in den Atemwegen. Diese müssen den Schleim herausbefördern.

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