Vitamin B9 (Folsäure) - ein »Stimmungsmacher« für Gehirn
und Stoffwechsel, hält Mutter und Kind gesund



Allgemeines: Folsäure ist ein Sammelbegriff für mehrere wasserlösliche Vitaminverbindungen.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: mindestens 0,6 Milligramm bei leichter Arbeit für Frauen und 0,8 für Männer.

Vitamin B9 ist enthalten in: grünen Anteilen der Pflanzen, daher der Name, der sich vom Lateinischen »folium« ~ »Blatt« ableitet. Folsäure gibt es auch in Hefe, Weizenkeimen, Pilzen, Avocados, Sonnenblumenkernen, roter Bete, Spinat, Grünkohl, Spargel, Milchprodukten, Innereien, rotem Fleisch und Vollkornbrot.

Achtung: Antibiotika zerstören neben den krankheitserregenden Bakterien auch die physiologischen Darmbakterien. Deshalb sollten nach einer Antibiotikatherapie Folsäure und die übrigen fehlenden Bausteine substituiert werden und eine physiologische Darmflora wieder aufgebaut werden. Viele Medikamente und übermäßiger Alkoholkonsum führen zu stark erhöhtem Folsäurebedarf. Bei Frauen, die die Antibabypille einnehmen, wird ein bis zu 40 Prozent erniedrigter Folsäure-Spiegel im Blut gemessen. Werden Säuglinge überwiegend mit erhitzter Kuhmilch gefüttert, bekommen sie zu wenig Folsäure.