Vitamin C L( +)-Ascorbinsäure - das »Vitamin des Jungbrunnens«
- unsere Waffe gegen Zellulitis und Infekte, vermindert das Krebsrisiko und schützt das Herz



Allgemeines: Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin. Es wird in vielen Pflanzen und Tieren aus Zucker aufgebaut. In den ersten Monaten können menschliche Säuglinge noch selbst Vitamin C bilden, dann geht die Fähigkeit verloren. Vitamin C ist für den Menschen also lebensnotwendig.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: bei leichter Arbeit für Männer und Frauen mindestens 200 Milligramm Vitamin C täglich.

Diesen Rahmen sprengen die Empfehlungen des amerikanischen Chemikers Professor Dr. Linus Pauling um ein Vielfaches. Er war es, der die Diskussion um den Vitamin-C- Tagesbedarf erst richtig in Gang gebracht hat. Denn er empfiehlt, der Mensch solle täglich 10 bis 50 Gramm (!) von dem Muntermacher schlucken. Und Linus Pauling geht selbst mit entsprechendem Beispiel voran. Die 18 Gramm Vitamin C, die er jeden Tag zu sich nimmt, entsprechen etwa 200 Gläsern Orangensaft.

Vitamin C ist enthalten in: frischem, reifem Obst sowie Paprika, Brokkoli, Grünkohl und Rosenkohl. Gekochten Speisen wird durch frische Petersilie und Zitrone etwas Vitamin C zugeführt Es kommt insbesondere vor in Zitrusfrüchten, Kiwi, Frischgemüse, Petersilie, Kresse, Beeren, Kartoffeln und auch in Milch.
Zusätzlich enthalten Pflanzen die wichtigen Bioflavonoide Rutin, Hesperidin und Cytrin. Besonders reichlich sind sie in der Hagebutte enthalten. Einige Wissenschaftler sagen, dass diese Stoffe das Vitamin C erst richtig verwertbar machen.

Achtung: Vitamin C ist hitzeempfindlich. Lebensmittel sollten deshalb nur so kurz wie möglich erhitzt beziehungsweise gegart werden. Auch häufiges Aufwärmen von gekochten Speisen vernichtet Vitamin C. Bier und Salate enthalten relativ viel Nitrate, Sie sollten nach deren Genuss zumindest vor dem Schlafengehen ein Glas Fruchtsaft mit viel Vitamin C trinken.
Dies verhindert, dass die Nitrate nachts lange im Körper bleiben und krebsfördernde Nitrosamine bilden. Stark erhöhten Bedarf an Vitamin C hat der Mensch bei akuten Infekten, bei Fieber, rheumatischen Erkrankungen, Allergien, Lungenentzündung, Seitenstrang-Angina, Muskel- und Gelenkerkrankungen,
Knochenbrüchen sowie in der Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Magen- und Darmerkrankungen. Bei akuten Erkältungen sowie bei zähflüssigem Schleim, bei Heuschnupfen, Bronchitis und Asthma sollten 3 bis 5 Gramm Vitamin C pro Tag zugeführt werden. Denn erstens macht Vitamin C den Schleim dünnflüssiger und zweitens verstärkt es die Bewegung der Flimmerhaare in den Atemwegen. Diese müssen den Schleim herausbefördern.