Vitamin E - eine Speerspitze gegen Herzinfarkt, Arteriosklerosel
Rheuma und Krebs

Allgemeines: Als Vitamin E wird eine Gruppe von fettlöslichen Substanzen ähnlicher chemischer Zusammensetzung und Wirkung bezeichnet. In der Natur wird Vitamin E ausschließlich von Pflanzen synthetisiert. Als fettlösliche Substanz wird Vitamin E zusammen mit den Fetten aus den Nahrungsmitteln resorbiert. Störungen im Bereich der Bauchspeicheldrüsen- und Gallenfunktion sowie Transportstörungen der Fette im Blut können die Aufnahme von Vitamin E und seine Verwertung beeinträchtigen. Zusammen mit Vitamin A, Beta - Carotin, Vitamin C, Selen, Kupfer, Zink und einigen Aminosäuren gehört Vitamin E zu den Antioxydantien.

Durchschnittlicher Tagesbedarf: für Frauen und Männer beträgt bei leichter Arbeit mindestens 60 Milligramm.

Vitamin E ist enthalten in: den öligen Pflanzenteilen und in Getreide, insbesondere in Weizenkeimöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Olivenöl und Leinsamen. Einen hohen Anteil an Vitamin E haben auch Weizenkeime, Hülsenfrüchte, Sojabohnen, Gemüse, Salate, Milch und Eier, Nüsse, Walnüsse, Erdnüsse, Sesam, Fenchel, Paprika, Sellerie, Spargel, Avocado, Brombeeren, Himbeeren und Knäckebrot. Die höchsten Konzentrationen findet man in den Fettanteilen von Keimlingen.
Im tierischen Organismus kommt Vitamin E vor allem in den Membranen der Mitochondrien und in den Zellwänden vor.

Achtung: Vitamin E wird durch Hitzeeinwirkung und Gefrieren leicht zerstört.